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News / Mehr Journalisten sind als "Jäger" in Social Media aktiv
Die Verteilung der von Cision identifizierten Nutzergruppen im Zeitverlauf.
20.07.2016   News
Mehr Journalisten sind als "Jäger" in Social Media aktiv
 
Die größte Gruppe der Journalisten (35%) nutzt Soziale Medien als "Beobachter". Sie beobachten, statt zu interagieren. Die am schnellsten wachsende Gruppe der Jäger (28%) ist aktiver, setzt soziale Medien bewusst strategisch ein und sieht dies eher als einen Teil ihrer beruflichen Aktivitäten an als ein zentrales Tool.

Neun weitere Ergebnisse der Studie:

1. Die Nutzung sozialer Medien bei deutschen Journalisten steigt weiterhin an. 79% der Befragten nutzen täglich soziale Medien.

2. Deutsche Journalisten nutzen eine Vielzahl an verschiedenen sozialen Medien, wobei soziale Netzwerke wie z. B. Facebook am häufigsten verwendet werden.

3. Deutsche Journalisten nutzen soziale Medien für viele verschiedene berufliche Aufgaben. Am wichtigsten ist die Nutzung von Plattformen zur Publikation, Medienbeobachtung und zur Interaktion mit der Zielgruppe.

4. Mehr als die Hälfte der deutschen Journalisten ist der Ansicht, dass soziale Medien ihre berufliche Rolle grundlegend verändert haben.

5. Online-Journalisten interagieren in sozialen Medien am meisten mit ihrer Zielgruppe, während Magazin-Journalisten sich am wenigsten von sozialen Medien beeinflusst fühlen.

6. Freiberufliche Journalisten nutzen häufig Blogs, wohingegen fest angestellte Journalisten mehr mit ihren Zielgruppen interagieren.

7. Soziale Medien ändern nichts daran, welche Quellen Journalisten am wichtigsten sind.

8. E-Mails sind weiterhin die bevorzugte Kontaktmethode zwischen Journalisten und PR-Fachleuten. Dieses Muster ändert sich durch soziale Medien nicht.

9. Die Meinungen zu sozialen Medien sind bei deutschen Journalisten heute weniger gespalten als vor vier Jahren.

Die Social Journalism Studie erscheint im fünften Jahr in Folge und wird vom PR-Software-Anbieter Cision Germany gemeinsam mit der britischen Canterbury Christ Church University durchgeführt.

Link zu den Studienergebnissen

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