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News / Daten bestimmen zunehmend Kampagnengestaltung
(Grafik: Hochschule RheinMain)
07.07.2016   News
Daten bestimmen zunehmend Kampagnengestaltung
 
Die Unternehmenskommunikation der Zukunft wird durch fortschreitende Digitalisierung und von Datenanalysen als Basis von Entscheidungen geprägt sein. 60 Prozent der Kommunikationsfachleute aus Unternehmen, Agenturen, Journalismus und Wissenschaft gehen davon aus, dass "Digital first" und "Mobile first" bis spätestens 2020 Gebote moderner Stakeholder-Kommunikation sind. Diese Prognosen lassen sich aus einer Studie ableiten, die an der Wiesbadener Hochschule RheinMain durchgeführt worden ist.

Eine Projektgruppe des Masterstudiengangs Media & Design Management hat unter dem Stichwort "Unternehmenskommunikation 4.0" künftige Herausforderungen in der Unternehmenskommunikation untersucht. Im Rahmen ihrer von Bodo Kirf initiierten Delphi-Studie konfrontierte sie 29 Kommunikationsexperten mit Hypothesen aus fünf Themenfeldern hinsichtlich der Aufgaben, Prozesse und Instrumente sowie des Einflusses von "Big Data", Digitalisierung und Vernetzung.

91 Prozent der Befragungsteilnehmer sind der Ansicht, dass Zugang, Analyse und Nutzung von umfassenden Stakeholder-Daten großen Einfluss auf die Planung und Durchführung von PR-Kampagnen haben und diese effektiver und effizienter gestalten. 96 Prozent stellen angesichts der fortschreitenden Fragmentierung der Stakeholder-Gruppen eine wachsende Bedeutung integrierter, crossmedialer Unternehmenskommunikation fest. Dabei würden so genannte "Data Analysts" immer wichtiger, um aus großen Datenmengen relevante Informationen extrahieren zu können. Dieser These stimmten 60 Prozent aller befragten Experten völlig zu. "Mancher sieht die Data Analysts sogar als künftige Rockstars unserer Branche", sagt Kai-Nils Eicke, wissenschaftlicher Begleiter der Studie.
 

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