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Dirk Popp
02.07.2016   News
Hört Dirk Popp als CEO auf?
 
An der Spitze der Nummer zwei im deutschen PR-Agenturmarkt scheint sich eine Veränderung anzubahnen: Die seit einiger Zeit kursierenden Gerüchte um die Zukunft von Dirk Popp als CEO bei Ketchum Pleon haben sich in den vergangenen Tagen noch einmal verdichtet: Angeblich wird er als Deutschland-Chef aufhören. Ob er bei der Agentur ausscheidet oder eine andere Funktion übernimmt, ist ebenfalls Teil von Spekulationen.
Dass nicht Popp, sondern Brandzeichen-Chefin Victoria Wagner in das neu geschaffene globale Führungsgremium von Ketchum berufen wurde, hatte die Gerüchteküche in der vergangenen Woche angeheizt. Wagner hat Brandzeichen vor drei Jahren an Ketchum verkauft. Die Agentur wächst stark, ist aber wesentlich kleiner als Ketchum Pleon. Deshalb wirkte die Berufung Wagners zunächst merkwürdig - womöglich stellten die Netzwerk-Bosse in New York mit dieser Personalie aber schon die Weichen für eine Zukunft ohne Popp als CEO.
Popp ist seit knapp 20 Jahren bei Ketchum Pleon beziehungsweise deren Vorgängerfirmen. Seit Juni 2011 amtiert er als Deutschland-Chef. Im aktuellen Pfeffer-Ranking ist Ketchum Pleon (insgesamt 423 Mitarbeiter im Jahr 2015) als Zweitplatzierter mit 49,5 Millionen Euro Honorarumsatz gelistet, die Umsätze der beiden Marken Brandzeichen (6,6 Millionen Euro im Jahr 2015) und Emanate mit eingerechnet. In diesem Jahr bekam Ketchum Pleon den Titel als kreativste PR-Agentur Deutschlands.
Von Daniel Neuen
 

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