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26.05.2016   News
Bayer lässt sich von Hering Schuppener beraten
 
Der Leverkusener Pharma- und Agrarkonzern Bayer will das US-amerikanische Agrarchemieunternehmen Monsanto kaufen und lässt sich bei seinen Übernahmebemühungen durch Hering Schuppener und Finsbury unterstützen. Das meldet der PR-Nachrichtendienst Holmes Report.

Die beiden Beratungsfirmen der WPP-Gruppe sind erst kürzlich eine strategische Partnerschaft eingegangen. Laut Holmes Report ebenfalls an Bord: der langjährige Bayer-Dienstleister Brunswick. Dem Vernehmen nach soll Alexander Geiser, Managing Partner bei Hering Schuppener in Frankfurt, im Rahmen des Beratungsauftrags die Hauptrolle spielen.

Die Offerte von Bayer lag zuletzt bei insgesamt 55 Milliarden Euro. Doch der geplante Deal ist umstritten, selbst unter Bayer-Aktionären. Einer Umfrage zufolge halten die Investoren das Gebot mehrheitlich für zu hoch, nur wenige den Kauf für strategisch sinnvoll.

Hinzu kommt, dass der Monsanto-Konzern, der genverändertes Saatgut und das Pestizid Roundup (Glyphosat) herstellt, keinen guten Ruf genießt. Doch Bayer will den geplanten Zusammenschlüssen von Wettbewerbern auf dem Agrochemiesektor wie Dow Chemical und Dupont sowie ChemChina und Syngenta etwas entgegensetzen.

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