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News / Unprofessionell, ineffektiv, unterfinanziert
Frage: In welchem Umfang arbeiten Sie mit der Compliance-Abteilung Ihres Unternehmens zusammen? Anm.: 2012 n=97; 2015 n=82. Grafik: "Compliance-Kommunikation: Reputation in der nächsten Instanz", April 2016
24.04.2016   News
Unprofessionell, ineffektiv, unterfinanziert
 
Compliance-Programme in Unternehmen und Organisationen könnten deutlich an Effektivität gewinnen. Voraussetzung wäre ein zielorientiertes Schnittstellen-Management zur Unternehmenskommunikation. Davon geht Susanne Kamm aus. Dass es hier hapert, haben der Geschäftsführerin der Münchner Unternehmensberatung Kamm und Kocks Experten in einer Umfrage bestätigt.

Wo die Schwachstellen liegen, bringen Kamm und Kocks gemeinsam mit Lars Rademacher von der Hochschule Darmstadt auf den Punkt. Demnach

- arbeiten Compliance-Management und die unternehmensinternen Kommunikationsexperten zu wenig zusammen
- ignorieren Unternehmen das Potenzial neuer, interaktiver Kommunikationsformate und
- fehlt es an einer wirksamen Unterstützung der mittleren Führungskräfteebene, um die relevanten Botschaften zu vermitteln.

An der Online-Umfrage "Compliance-Kommunikation: Reputation in der nächsten Instanz" nahmen 82 Kommunikationsverantwortliche in Deutschland teil. Ihre Antworten zeigen, dass nur rund elf Prozent der Kommunikations- und Compliance-Abteilungen langfristig und strategisch zusammen. Von einer fallweisen Kooperation sprechen dagegen 57 Prozent der Befragten.

Lediglich ein knappes Viertel der Befragten gibt an, dass Compliance fester Bestandteil der Kommunikationsstrategie sei. Mehr als 90 Prozent halten Compliance-Kommunikation zwar für entscheidend bei der Minimierung der Reputationsrisiken. Aber 80 Prozent der Unternehmen investieren dafür weniger als 50.000 Euro, 60 Prozent sogar weniger als 10.000 Euro pro Jahr.

Die Studienergebnisse können kostenlos auf kammundkocks.de/compliance-studie heruntergeladen werden.
 

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