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Michael Inacker
30.03.2016   News
"Da wären wir mit dem Klammerbeutel gepudert"
 
Michael Inacker, Chef von WMP Eurocom, bestreitet vehement, dass seine Agentur möglicherweise verdeckte PR für den Kunden Microsoft gegen dessen Konkurrenten Google betrieben habe. Es könne nicht von verdeckter PR geredet werden. In der Branche sei bekannt gewesen, dass WMP für das Unternehmen arbeite, sagte der 51-Jährige in der gerade erschienen Ausgabe des PR Reports. "Verdeckte Aktionen, die wir nicht machen und nie machen würden, ergeben nur Sinn, wenn man alles dafür tut, dass sie erst gar nicht bekannt werden. Da wären wir mit dem Klammerbeutel gepudert, einen solchen öffentlichen und leicht nachrecherchierbaren Weg zu gehen."
In Richtung des Stern-Journalisten Hans-Martin Tillack, der mehrfach kritisch über WMP berichtet hatte, unter anderem in Zusammenhang mit Gastkommentaren des früheren WMP-Chefs Hans-Hermann Tiedje, sagte Inacker: "Bei uns sind einige Kunden klar, unsere Kommentare sind klar. Transparenter geht's nicht. Deshalb schreibt ja Herr Tillack so gerne über uns - weil er sich die Recherche spart." Es handele sich um "einen Privatfeldzug von Herrn Tillack".
Zu der Frage, ob WMP ein besseres Image brauche, sagte Inacker: "Ich kann kein Reputationsproblem erkennen. Wir sind deutlich stärker in der Akquise geworden. Vielleicht machen sich deshalb einige in der Branche Sorgen um ihre Marktanteile." Und weiter: "Wer mit dem einen Finger auf andere zeigt, muss damit rechnen, dass die anderen Finger auf ihn zurückzeigen. Die Branche sieht, dass sich bei WMP etwas tut, wir klar auf Wachstumskurs sind. Da neigt mancher wohl dazu, schlecht über uns zu reden."
Das komplette Interview mit Michael Inacker über Moral, Kontroversen, umstrittene Kunden und den geplanten Angriff von WMP Eurocom auf die Edelberater von CNC und Hering Schuppener lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des PR Reports.

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