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18.12.2009   News
Henkel: Affäre um von B. weitet sich aus
 

Mittlerweile hat sich der Skandal um Henkels Ex-Sponsoring- und Corporate-Affairs-Chef von B. (43) nach Medienberichten zu einem Konflikt zwischen dem Düsseldorfer Konsumgüterkonzern und Daimler ausgewachsen.

Glaubt man den Berichten, begann alles Ende Mai, als von B. über eine Sponsoringagentur den Kontakt zum Formel-1-Rennstall Brawn GP suchte. Der Henkel-Mann ließ durchblicken, dass sein Arbeitgeber („A Brand like a Friend“) an einem Sponsoring interessiert wäre. Die Höhe des Engagements solle 90 Millionen Euro betragen, gestreckt über drei Jahre. Am 31. Juli soll es in der Düsseldorfer Henkel-Zentrale zum Abschluss zwischen Brawn und von B. gekommen sein. Ohne Wissen des Konzerns.

Inzwischen wird der Brawn-Rennstall von Daimler wirtschaftlich kontrolliert. Die Stuttgarter pochen auf die Erfüllung der Sponsoring-Vereinbarung. Von B. sei zeichnungsberechtigt gewesen. Genau das bestreitet Henkel.

Von B. hatte am 19. Oktober Anzeige gegen sich selbst erstattet. Gemeinsam mit seinem Komplizen, dem stadtbekannten Düsseldorfer Hochstapler Willy L., und einem zweiten Mittäter soll er bei Henkel mehr als zehn Millionen Euro veruntreut haben.

 

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