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25.06.2007   News
Bahn-PR: Umbau vor dem Börsengang
 
Im aktuellen Ranking des Magazins „Wirtschaftsjournalist“ kommt er am schlechtesten weg. Mehr als 150 Wirtschaftsjournalisten beurteilten die Pressesprecher der „100 wichtigsten Unternehmen“, und Oliver Schumacher (46), Konzernsprecher der Deutschen Bahn AG, nimmt den letzten Platz in der Tabelle ein.
Dessen ungeachtet erhält er jetzt zusätzlich zur Leitung der externen auch die Verantwortung für die interne Kommunikation. Anlass für den Wechsel ist der Weggang von Burkhard Tewinkel, der die interne Kommunikation seit 1995 leitete. Derzeit genießt er bereits seinen Resturlaub, will aber noch im Juli mit einer eigenen strategischen Kommunikationsberatung in Wiesbaden loslegen. Bahnchef Hartmut Mehdorn nutzt den Abgang Tewinkels offenbar, um die Kommunikation der Bahn im Vorfeld des geplanten Börsengangs, intern auch Teilprivatisierung genannt, kompakter und schlagkräftiger aufzustellen. So wird der Schritt, Schumacher die Verantwortung für die gesamte Kommunikation zu übertragen, jedenfalls bei der Bahn selbst interpretiert: als Zentralisierung. Formal wird Schumacher zwar weiter an den Generalbevollmächtigten und Leiter Marketing und Kommunikation, Ralf Klein-Bölting, berichten. Faktisch aber untersteht der ehemalige Journalist direkt dem Vorstandsvorsitzenden. Schumacher ist seit Februar 2006 bei der Deutschen Bahn. Zunächst verantwortete er die internationale Kommunikation, im April vergangenen Jahres wurde er als Nachfolger von Werner W. Klingberg zum Konzernprecher ernannt. (fb)
 

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