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10.12.2015   News
Krisenkommunikationsgipfel steigt am 16. März in München
 
Kommunikationsverantwortliche und Krisenmanager treffen sich am 16. März zum Krisenkommunikationsgipfel 2016 an der Universität München (LMU). 

Das Vertrauen der Deutschen in die Krisenbewältigungsfähigkeiten von Unternehmen, Behörden und Verbänden wird wieder einmal auf eine harte Probe gestellt: Sei es durch die mutmaßlich jahrelangen Manipulationen bei VW-Dieselfahrzeugen, den dramatischen Flugzeugabsturz in Südfrankreich, die Terroranschläge in Paris oder die Flüchtlingskrise. 

Wie es Pressesprechern und Krisenbeauftragten gelingt, das Vertrauen der Kunden und Bürger zurückzugewinnen oder gar nicht erst zu verlieren, soll der Krisenkommunikationsgipfel 2016 am 16. März 2016 an der Ludwig-Maximilians-Universität München zeigen.

Wer vorträgt

15 Referentinnen und Referenten u.a. von der DATEV, Weltbild, ExxonMobil, 50Hertz Transmission, Robert Koch-Institut und Flughafen Berlin Brandenburg berichten in Fallstudien und Kurzvorträgen von ihren Erfahrungen mit der Kommunikation in kritischen Situationen. Beispielsweise zeigt Georg Streiter, stellvertretender Sprecher der Bundesregierung, wie der Bürgerdialog auf Facebook & Co. auch in Krisenzeiten gelingt. Matthias Burkard, Pressesprecher von Germanwings, veranschaulicht, wie Germanwings und Lufthansa den Flugzeugabsturz in Südfrankreich gemeinsam kommunikativ bewältigt haben. 

In keinem anderen Jahr seit Beginn unserer Datenerhebung (rückwirkend seit 1984) ist der Begriff Krise so inflationär benutzt worden wie im Jahr 2015. Zugleich war das Misstrauen der Deutschen in die Krisenbewältigungsfähigkeiten der Verantwortlichen selten größer, sagt Gipfel-Initiator Frank Roselieb, Direktor des Krisennavigator Institut für Krisenforschung, ein Spin-Off der Universität Kiel. 

Pressearbeit bei Gerichtsverfahren

Im Rahmen des Kongresses erläutert u.a. Pressesprecherin Andrea Titz vom Oberlandesgericht München den schmalen Grat der Pressearbeit bei Gerichtsverfahren, einerseits das Informationsinteresse der Öffentlichkeit zu befriedigen und andererseits die Persönlichkeitsrechte der Verfahrensbeteiligten zu schützen. 

Manipulationsvorwürfe wie Dieselgate und Lügenpresse stellen PR-Schaffende und Journalisten gleichermaßen vor neue Herausforderungen. Sie müssen heute viel stärker als früher ihre Arbeitsweise gegenüber der Öffentlichkeit transparent machen und rechtfertigen, sagt Gipfel-Gastgeberin und Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Romy Fröhlich von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die neuen Herausforderungen diskutiert sie in einer Podiumsrunde mit den Kommunikationsmanagern Jörg Howe (Daimler) und Andreas Schütz (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt), den Chefredakteuren Prof. Sigmund Gottlieb (Bayerisches Fernsehen) und Bettina Bäumlisberger (Münchner Merkur) sowie dem Vorsitzenden des Deutschen Rats für Public Relations (Prof. Dr. Günter Bentele).

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.krisenkommunikationsgipfel.de.

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