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Verena Vonarburg (Foto: Ringier)
26.11.2015   News
Verena Vonarburg wird Public Affairs-Chefin bei Ringier
 
Verena Vonarburg, Direktorin des Verbandes Schweizer Medien (VSM), nimmt einen Posten beim Medienkonzern Ringier an. Vom Frühjahr kommenden Jahres an fungiert die 48-Jährige dort als Head of Public Affairs und ist CEO Marc Walder unterstellt. Sie ist bereits freigestellt, berichtet die "NZZ".

Der Trennung vom VSM geht ein Streit um die Ausrichtung und die Ziele des Verbands voraus. In einer VSM-Mitteilung lässt sich Vonarburg, die die Organisation der Zeitungsverleger seit März 2014 führte, zitieren: "Nach meinem Dafürhalten täte der Verband gut daran, stärker nach Verbündeten Ausschau zu halten und konstruktiv-innovativ zu Gunsten des Medienplatzes Schweiz unterwegs zu sein." Hintergrund ist eine Auseinandersetzung um eine geplante Werbe-Allianz zwischen der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) - einem privaten Verein mit öffentlichen Auftrag, dem Telekommunikationsunternehmen Swisscom und Ringier. Ringier mit Sitz in Zürich hat den VSM verlassen, weil sich der Verlegerverband aus Angst vor Wettbewerbsverzerrung gegen die beschlossene Vermarktungsgemeinschaft gewandt hat. Diese Position will Vonarburg nicht mittragen.

Vonarburg war von 2002 an als Journalistin beim "Tages-Anzeiger" beschäftigt und arbeitete von 2011 bis 2014 als Senior Consultant mit Schwerpunkt politische Beratung und Kommunikation bei der Berner Public Affairs- und Kommunikationsagentur Furrer.Hugi & Partner.

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