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News / Journalisten wählen ausnahmslos Frauen aufs Siegerpodest
Die Forschungssprecherinnen des Jahres 2015 (v.l.): Caroline Wichmann, Katharina Jansen und Elisabeth Hoffmann mit Wissenschaftsjournalist Reiner Korbmann (Foto: J Rathke)
17.11.2015   News
Journalisten wählen ausnahmslos Frauen aufs Siegerpodest
 
Elisabeth Hoffmann, Caroline Wichmann und Katharina Jansen sind die "Forschungssprecherinnen des Jahres 2015". Sie gingen als Siegerinnen aus der Wahl hervor, zu der die Zeitschrift "Medizin & Wissenschaftsjournalist" des Salzburger Medienfachverlags Oberauer und das Blog "Wissenschaft kommuniziert" des langjährigen Wissenschaftsjournalisten Reiner Korbmann nun zum achten Mal aufgerufen hatten. Erstmals wurde auch ein Publikumspreis für die beliebtesten Forschungssprecher vergeben, die getrennt in einer offenen Online-Wahl im Internet ermittelt wurden.

An der Wahl zum besten Froschungssprecher nehmen Medizin- und Wissenschaftsjournalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. Ihre Entscheidungskriterien sollten professionelle Qualität, journalistische Qualitäten, Verständnis für die journalistischen Notwendigkeiten und Qualität der Informationen sein. Die Wahl in der Kategorie "Forschungsinstitute und Hochschulen" fiel auf Elisabeth Hoffmann, Leiterin Presse und Kommunikation der TU Braunschweig. Caroline Wichmann, Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Nationalen Akademie der Wissenschaften "Leopoldina", erhielt die Auszeichnung in der Kategorie "Forschungsorganisationen und Stiftungen". Katharina Jansen, Pressesprecherin Wissenschaft und Forschung der Bayer AG, kam in der Kategorie "Industrie und andere Unternehmen" auf Platz eins.

Beim Publikumspreis siegte in der Kategorie "Forschungsinstitute und Hochschulen" mal ein Mann: der Leiter des Büros für Öffentlichkeitsarbeit und Kulturservice der Universität Innsbruck, Uwe Steger. Er muss sich den Preis allerdings mit der Leiterin Kommunikation und Marketing der Universität Konstanz, Julia Wanst, teilen, die ebenso viele Stimmen bekam. Bei "Forschungsorganisationen und Stiftungen" war Caroline Wichmann von der Leopoldina in Halle erneut erfolgreich. In der Kategorie "Industrie und andere Unternehmen" siegte Birgitt Sickenberger von Sanofi Deutschland.

Die Forschungssprecher des Jahres erhielten ihre Urkunden beim Kongress der Wissenschaftsjournalisten "Wissenswerte" in Bremen.

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