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News / GPRA-Mitglied achtung! tritt GWA bei
Mirko Kaminski leistet sich eine Doppelmitgliedschaft
09.11.2015   News
GPRA-Mitglied achtung! tritt GWA bei
 
achtung! ist seit 1. November Mitglied im Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA. Laut Verband ist es die erste Agentur mit PR-DNA, die der von Werbeagenturen dominierten Interessenvertretung beigetreten ist. Der Hamburger Dienstleister ist und bleibt zugleich Mitglied der Gesellschaft PR-Agenturen (GPRA).

"Wir bei achtung! verstehen uns als lernende Organisation. Daher ist es unser Wunsch, mit den anderen GWA-Agenturen und deren Geschäftsführern Erfahrungen und Know-how auszutauschen", begründet Mirko Kaminski, Gründer, Inhaber und CEO von achtung!, den Schritt. Der Dienstleister vereint nach eigenen Angaben Gewerke wie PR, Werbung, Direktmarketing und digitale Kommunikation unter einem Dach. Auch Media Consulta, die Nummer eins in Pfeffers PR-Ranking 2014, ist GWA-Mitglied.

"Für uns ist weniger relevant, welche Herkunftsdisziplin eine Mitgliedsagentur hat, entscheidend ist, dass sie erstklassig zur Markenführung beiträgt", erläutert GWA-Präsident Wolf Ingomar Faecks die Neuaufnahme. Faecks hatte erst kürzlich in der Fachzeitung "Horizont" (44/2015) für eine engere Kooperation der Verbände der Kommunikationswirtschaft geworben. Der Deutsche Gewerkschaftsbund könne dafür ein Vorbild sein. Um ein solches Modell zu realisieren, müssten allerdings noch vier, fünf Jahre ins Land gehen. GPRA-Chef Uwe Kohrs sieht dem "PR Journal" zufolge allerdings keinen Bedarf für einen Zusammenschluss. Auf einer Podiumsdiskussion beim Effie-Kongress Ende vergangener Woche zeigten die Vertreter von GPRA, BVDW, OMG und DDV laut "Horizont" immerhin Interesse an einem intensiveren Dialog unter den Verbänden.

"Wir würden uns wünschen, wenn GPRA, GWA und weitere Verbände künftig noch mehr zusammenarbeiten würden", sagt Kaminski. "In Zeiten, in denen sich die Disziplinen-Silos auflösen und es gleichzeitig immer mehr gemeinsame Interessen gibt, sollten wir uns gemeinsam noch mehr Gehör verschaffen können – zum Beispiel in Berlin und Brüssel."
 

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