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Guido Knott
21.09.2015   News
Guido Knott wird PreussenElektra-Geschäftsführer
 
Aus E.on Kernkraft wird PreussenElektra. Und aus dem Bereichsleiter Politik und Kommunikation bei der E.on SE GmbH, Guido Knott, wird Anfang kommenden Jahres der Vorsitzende der Geschäftsführung des neu firmierenden Unternehmens. Bis dahin wird er als Mitglied der Geschäftsführung fungieren.

Knott ist seit 2010 Bereichsleiter Politik und Kommunikation bei E.on SE. Zuvor bekleidete er verschiedene Führungspositionen im Konzern, unter anderem als Finanzvorstand der E.on Hanse AG von 2007 bis 2010 und als Geschäftsbereichsleiter Unternehmensentwicklung, Politik und Kommunikation bei der E.on Energie AG in München.

Bei E.on Kernkraft beerbt Knott Ralf Güldner, der dem Unternehmen zufolge im Laufe des kommenden Jahres auf eigenen Wunsch in den Ruhestand wechseln wird. "Guido Knott verfügt über breite Managementerfahrungen und ist wie kein anderer mit dem politischen und gesellschaftlichen Umfeld unseres Geschäfts vertraut", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Bernhard Fischer zur Bestellung des Public Affairs-Experten. Knott wird Jan Homan zur Seite stehen, der als Geschäftsleitungsmitglied das neu geschaffene Ressort Stilllegung und Rückbau verantwortet.

Ursprünglich wollte E.on seine Kernkraftsparte auslagern und zusammen mit Kohle- und Gaskraftwerken in einer neuen Firma unter dem Namen Uniper bündeln. Die Bundesregierung will aber jetzt die Haftungsregeln der Energiekonzerne für Kernkraftwerke verschärfen. Um die Abspaltung nicht bis zu einer endgültigen Regelung zu verzögern, führt der E.on-Konzern den Atombereich respektive den Rückbau der Meiler getrennt in der künftigen Tochtergesellschaft PreussenElektra fort. Sie betreibt nach Unternehmensangaben derzeit noch drei Kernkraftwerke (Brokdorf, Grohnde, Isar 2) und ist an drei weiteren noch laufenden Blöcken minderheitlich beteiligt. Von den insgesamt fünf bereits stillgelegten Blöcken befinden sich die Kernkraftwerke Würgassen und Stade im Rückbau.
 

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