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18.09.2015   News
Unternehmen und Verbände drehen Public-Affairs-Hahn auf
 
In den vergangenen zwölf Monaten haben viele Unternehmen und Verbände ihre Investitionen in ihre Public Affairs-Arbeit noch einmal erhöht. 39 Prozent setzten mehr personelle und 45 Prozent mehr finanzielle Ressourcen ein. Im Vorjahr fielen die Werte mit 24 Prozent bei den personellen und 28 Prozent bei den finanziellen Ressourcen deutlich geringer aus.

Wenn es um die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern geht, setzen die Auftraggeber vor allem auf Kommunikationsagenturen, die unter anderem über Public Affairs-Kompetenz verfügen. Dies geht aus einer entsprechenden Umfrage der Agentur MSL Germany hervor. Über die Hälfte der Befragten bevorzugt demnach eine Kooperation mit dieser Art von Beratungsfirma. Die Nachfrage nach ausschließlich auf Public Affairs spezialisierten Agenturen (13 Prozent), freie Beratern (12 Prozent), Unternehmensberatungen (10 Prozent) und Anwaltskanzleien (acht Prozent) ist deutlich geringer.

Außer den klassischen Instrumenten der Public Affairs-Arbeit gewinnen Social Web-Instrumente zunehmend an Bedeutung. Der Kurznachrichtendienst Twitter wird mittlerweile von 52 Prozent jener Befragten, die überhaupt Social Web-Instrumente für ihre Public Affairs nutzen, eingesetzt. Weit verbreitet ist weiterhin der Einsatz von Facebook (36 Prozent) sowie der Karriereportale Xing (29 Prozent) und LinkedIn (25 Prozent).

Für ihre 14. Public-Affairs-Umfrage hat die Agentur MSL Germany im Juli und August dieses Jahres mehr als 300 Public Affairs-Verantwortliche aus Unternehmen und Verbänden befragt. Rund sechzig Antworten gingen in die Auswertung ein. Die detaillierten Ergebnisse sollen vom 21. September an online verfügbar sein.

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