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News / Print hält sich an der Spitze der Kommunikationskanäle
Rund zwei Drittel der Befragten haben ihre Online-Kommunikation für Suchmaschinen optimiert.
11.08.2015   News
Print hält sich an der Spitze der Kommunikationskanäle
 
Printmedien bleiben auch in der digitalisierten Welt der wichtigste Kommunikationskanal für die Öffentlichkeitsarbeit im Handel. Der Trend zur Digitalisierung zeigt sich aber in der hohen Bedeutung von Onlinemedien, der steigenden Präsenz von Handelsunternehmen in sozialen Medien und der wachsenden Relevanz von Owned Media. Dies geht aus der EHI-Studie "PR im Handel 2015" hervor.

Printmedien behaupten sich nach wie vor an der Spitze der Kommunikationskanäle, 86 Prozent der Befragten halten sie für sehr wichtig. Aber auch Onlinemedien (68 Prozent) gelten als sehr wichtig, ebenso wie Social Media (50 Prozent). TV und Hörfunk haben hingegen in den letzten Jahren an Relevanz verloren, nur noch 27 Prozent finden diese Kanäle sehr wichtig.

Im Presseverteiler nehmen Onlinemedien einen immer größeren Raum ein. Lag ihr Anteil im Jahr 2010 bei den meisten Unternehmen nur bei bis zu 10 Prozent des Gesamtverteilers, sind es im Jahr 2015 schon bis zu 30 Prozent – mit steigender Tendenz. Keines der befragten Unternehmen bediente gar keine Onlinemedien.

Immer wichtiger werden Owned-Media, also Kommunikationskanäle, über die Unternehmen selber veröffentlichen wie Websites, Blogs und Social-Media-Plattformen, Corporate-Magazinen oder Corporate-TV. Bei gut einem Fünftel nimmt diese Form bis zu 30 Prozent der Pressearbeit ein.

Social Media, Mobile PR und Augmented Reality

Der Anteil von Social Media innerhalb der gesamten Kommunikation liegt bei den meisten Händlern zwischen 10 und 30 Prozent. Damit hat sich der Anteil im Vergleich zu 2012 deutlich nach oben verschoben, nimmt aber im Portfolio der Gesamtkommunikation weiterhin maximal ein Drittel ein.

Die Präsenz von Handelsunternehmen in sozialen Medien hat sich im Vergleich zu 2014 wieder deutlich gesteigert. So sind nicht nur immer mehr der Befragten bei den klassischen Social-Media-Plattformen wie  Facebook (91 Prozent), Youtube (73 Prozent) oder Twitter (60 Prozent) vertreten, sie streuen auch immer breiter, etwa auf Netzwerke wie Blogs, Google+. Eine firmeneigene Community betreiben bereits 30 Prozent der teilnehmenden Unternehmen.

Mobile PR spielt bei den meisten der befragten Unternehmen derzeit noch keine große Rolle, wird aber voraussichtlich zukünftig an Bedeutung gewinnen (82 Prozent). Der Bereich Augmented Reality ist aktuell ebenfalls wenig bedeutend, ein Drittel geht allerdings davon aus, dass sich dies in Zukunft  ändern wird. Mehr als die Hälfte sieht allerdings auch zukünftig kein Potential in dieser Interaktionsform.

Big Data

Etwas mehr als 40 Prozent werten regelmäßig Kundendaten aus, um diese Kunden personalisiert ansprechen zu können. Die Auswertung erfolgt dabei vor allem nach inhaltlichen (z.B. Interessen) und demografischen (z.B. Alter) Aspekten, aber auch nach geografischen (Wohnort) oder verhaltensbasierten (z.B. Klicks) Gesichtspunkten. Die Auswertung von Kundendaten erfolgt sowohl unabhängig von der Größe der befragten Unternehmen als auch von der Branche.

An der Untersuchung haben sich die PR-Vertreter aus 92 Handelsunternehmen beteiligt, darunter knapp die Hälfte der Top 20 des deutschen Einzelhandels. Alle 92 Unternehmen erwirtschaften zusammen rund ein Viertel des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel. An der ergänzenden Kurzbefragung des Top-Managements haben sich 119 Geschäftsführer deutscher Handelsunternehmen beteiligt.

hds
 

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