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08.05.2014   News
Hotwire richtet PR-Sparte für Hightech-Mode ein
 
Wenn Bekleidungshersteller und Technologielieferanten eine Partnerschaft eingehen, wenn sich Mode und Technik verbinden, kann so etwas wie eine iWatch oder ein modisch designter Fitnesstracker herauskommen. Ein Ausschnitt dessen, was der Begriff FashionTech umfasst. Und für diese Industrie hat Hotwire ein spezielles Leistungsangebot abseits traditioneller Kommunikationsansätze geschnitzt: FashionTech-PR.

FashionTech drehe sich unter anderem auch um Mode-Apps, Shoppable Videos sowie spezielle E-Commerce-Modelle rund um modebezogene Produkte oder Dienstleistungen, sagt Hannah Roericht, Programme Director bei Hotwire. "Dazu zählen beispielsweise Anbieter von Curated Shopping-Services und Customized Shopping-Services." Roericht steht der neu geschaffenen Practice Group vor, die PR speziell für Marken und Unternehmen der FashionTech-Branche anbietet. Nachdem das Segment in den USA und Großbritannien Erfolge zu verzeichnen hat, entdeckt ihrer Beobachtung nach nun auch die deutsche Startup- und Investorenszene das wirtschaftliche Potenzial.

Diese Investoren sind eine Zielgruppe der FashionTech-Kommunikation, eine weitere sind Kooperationspartner, die mit Anbietern zusammenarbeiten könnten. "Das ist gerade für FashionTech-Unternehmen aus dem E-Commerce-Bereich enorm wichtig", erläutert Roericht. Es gebe beispielsweise Online-Plattformen, die davon abhängig seien, gute und angesagte Designer und Modehäuser ins Boot zu holen. "Hier kommen klassische Wirtschafts- und B-To-B-Kommunikationsmaßnahmen zum Einsatz."

Klassisch ist auch das Angebot der Strategieentwicklung und der Umsetzung zielgruppenspezifischer PR-Aktionen. Inhaltlich jedoch weicht es von üblicher Mode-PR deutlich ab. Sample-, Fotostrecken-, Showroom- und Schauen-getriebene PR eignet sich laut Roericht bei FashionTech-Unternehmen weniger, da das Hauptgeschäft meist nicht auf der Kleidung, sondern auf den damit verbundenen Services liegt. "Dementsprechend umfasst die von uns angebotene PR eher Maßnahmen wie Designer- und Celebritykooperationen, Blogger-Events, Produkttests, Studien und Gastbeiträge", sagt die Expertin. Modeaffine Verbraucher und potenzielle Businesspartner zu begeistern, sowohl für den Fashion-Aspekt als auch den technologisch eingebetteten Service dahinter, sei eine Aufgabe, die die traditionellen Kommunikationsansätze der Mode- und Tech-PR gehörig auf den Kopf stelle. "Mit unserem speziell zugeschnittenen Leistungsangebot schlagen wir eine Brücke und liefern FashionTech-Unternehmen das Beste beider Welten."

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