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News / PR-Leute müssen um Media-Budgets kämpfen
Timo Lommatzsch
10.01.2014   News
PR-Leute müssen um Media-Budgets kämpfen
 
Orca-van-Loon-Geschäftsführer Timo Lommatzsch (Foto) nimmt das Verhältnis zwischen Marketing und PR aufs Korn - und versucht zu warnen: Mittelfristig würden Absender das Gros ihrer Kommunikation auf PR fokussieren, so Lommatzsch. "Die schlechte Nachricht: Sie wird dann von den Marketingabteilungen beziehungsweise den Werbe- und Mediaagenturen betrieben werden – und nicht mehr PR heißen", schreibt er im Pressesprecher.

Tenor: Die Werber bedienen sich viel schneller der Instrumente, die früher in anderen Disziplinen zuhause waren als umgekehrt - und laufen so der PR den Rang ab, weil sie vor allem auf technische Veränderungen besser reagieren. Gleichzeitig fehlt PR-Leuten bisweilen der Zugang zu Budgets und das Bewusstsein, dass diese Gelder nötig sind, um insbesondere Zielgruppen in digitalen Medien überhaupt ansprechen zu können.

Schubladendenken, weil Silodenken und Trennung in Disziplinen obsolet ist? Oder Weckruf an alle, die in ihren Disziplinen noch lange Geschäft machen müssen, weil die oft propagierte Harmonisierung der Kommunikationswelt noch vielfach im Kampf um Budgets und Abteilungsgrabenkämpfen aufgerieben wird?

Den ganzen Gastbeitrag gibt's im Pressesprecher.

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