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News / "Steve Jobs ist für mich ein Vorbild"
Rasmus Fuhrmann (c) privat
18.09.2017   News
"Steve Jobs ist für mich ein Vorbild"
 
Der fünfte Jahrgang unserer Nachwuchsinitiative #30u30 ist ein buntes Spiegelbild der Kommunikationsbranche. In den kommenden Wochen stellen wir nach und nach die Talente vor. Heute: Rasmus Fuhrmann (27) von Burson-Marsteller.

Rasmus Fuhrmann hat bei Burson-Marsteller in Berlin den Auftrag, den Kulturwandel hin zu einer kreativeren und digitaleren Agentur zu beschleunigen. "Um Kunden auch mal etwas abgefahrenere Ideen zu präsentieren", wie er sagt. Für ihn kein Problem: Fuhrmann kommt in Sneakern zur Arbeit, wenn nicht gerade ein Kundentermin ansteht. Als "Hipster" sieht sich der Vollbartträger mit Wohnung in Prenzlauer Berg nicht. "Ich hab' ja noch nicht mal ein Rennrad."

Der Deutsch-Schwede hat in Brüssel und Malmö studiert, ein Auslandssemester in Jordanien eingelegt und ist durch den Nahen Osten gereist. Er wollte Diplomat werden - bis zum Praktikum in der Deutschen Botschaft in Stockholm: dort war es ihm viel zu weisungsgebunden. In seiner SPD-Bezirksgruppe bringt er sich kontrovers ein. Zu akademisch und verkopft gehe es dort zu. Mit Freunden schwingt er bei der Initiative wirsindeinvolk.com "Keulen gegen Rechts".

Ein Vorbild in der Kommunikation ist Steve Jobs, weil er in seinen Präsentationen und öffentlichen Auftritten Zuschauer nicht nur informiert, sondern weitergebildet und entertained hat. Statt Produkten und Dienstleistungen stur zu verkaufen hat er Träume und Verlangen verkauft - und das oft durch ein kurzes Innehalten, um die Spannung zu steigern und Informationen sacken zu lassen.

Ein guter Rat war, manchmal einfach innezuhalten.

In zehn Jahren werde ich auf der Veranda meines Schwedenhauses im Stockholmer Schärengarten sitzen und einen Sauvignon Blanc trinken.

Was ist der wichtigste Trend in der Kommunikationsbranche? Kollaboratives disziplinübergreifendes Arbeiten (etwa Kommunikatoren, Entwickler und Kreative zusammen) – nur so können noch echte Mehrwerte für Kunden geschaffen werden.

Seien Sie dabei beim großen #30u30-Finale in Berlin!

Am 16. November, am Tag der Verleihung der PR Report Awards, tritt die #30u30-Crew in Zweierteams im Finale des diesjährigen Wettbewerbs gegeneinander an und kämpft mit Kampagnen für vier Start-ups um die Trophäen für die PR Report Awards in der Kategorie "Young Professional des Jahres".


Außerdem bringt der PR Report in Berlin Young Professionals, Berufseinsteiger und Studenten mit potenziellen Arbeitgebern zusammen. Unser Karriereforum steht unter dem Motto "Was mit PR? Dann aber gleich richtig!"


Mit dabei sind Hill+Knowlton, Volkswagen, Thyssen-Krupp, BASF, Bayer, E.ON, fischerAppelt, Vodafone, der Bankenverband, das PRCC, Bertelsmann, Castenow, CB.e, Brunswick, die Schuhmann Personalberatung, der Versicherungsverband und Klenk & Hoursch.


Auch sonst gibt es an diesem Tag ein abwechslungsreiches Tagesprogramm:


25 Top Cases: Das leisten Deutschlands PR-Profis: Eine Auswahl der besten Projekte des Jahres - präsentiert von ihren Machern. Neu: Der Publikumspreis. Die Teilnehmer werden zu Juroren und geben ihre Stimme einem der präsentierenden Finalisten. Der Sieger nimmt am Abend den ersten PR Report Award in der Kategorie Publikumspreis mit nach Hause.

PR Report Influencer Camp: Schöne neue Kommunikationswelt - aber wie nutzen sie PR-Profis erfolgreich? Erfolgreiche Blogger, Instagramer und Content Creators zeigen in Workshops, wie es geht.


Tipp: Alle Porträts des aktuellen #30u30-Jahrgangs lesen Sie im PR Report. Hier können Sie das Magazin als E-Paper oder Printausgabe bestellen. Oder im iKiosk.


Lesen Sie darin außerdem:


Das digitale Gehirn: Wie Telefónica mit künstlicher Intelligenz den Austausch der Mitarbeiter untereinander verbessert."Eher mit Judo als mit Karate": Microsoft-Kommunikationschef Thomas Mickeleit über den Angriff des Marketings auf die PR, wie er sich dagegen wehrt und was seine Kollegen tun müssen, um nicht an den Rand gedrängt zu werden. Bedingt digitalbereit: PR-Profis sehen sich schlecht gerüstet für die digitale Transformation. Bots, Big Data, Monitoring - wo Kommunikatoren ihre größten Schwächen verorten.Fake News und Cyber-Krieger: Vor der Bundestagswahl warnen Behörden vor "Fake News", falsche Freunde und manipulierte Reichweite verseuchen das Influencer Marketing. Dieselben Methoden lassen sich auch für Desinformationskampagnen in der Wirtschaft einsetzen. Was ein digitaler Angriff kostet. Ein Geben und Nehmen: Wilde & Partner wurde schon zweimal als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet. Wie machen die Münchner das? Und taugt die Agentur als Vorbild für andere?

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