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Luisa Bißwanger (c) Susanne Stark, Lichtbildnerei Leipzig
30.08.2017   News
"Relevanz vor Reichweite"
 
Der fünfte Jahrgang unserer Nachwuchsinitiative #30u30 ist ein buntes Spiegelbild der Kommunikationsbranche. In den kommenden Wochen stellen wir nach und nach die Talente vor. Heute: Luisa Bißwanger (25) von der Uni Leipzig.

Obwohl sie erst im Herbst ihren Master abschließt, hat Luisa Bißwanger bereits Erfahrung in Marketing und Kommunikation gesammelt - durch Praktika bei Red Bull, Porsche und in Agenturen. Ihren Kommunikationswissenschaft-Bachelor hat die gebürtige Breisgauerin in Salzburg gemacht, wo sie als Tutorin selbst Kurse hielt.

Ein Grund für die #30u30-Nominierung: "Sie ist vermutlich die Jahrgangsbeste, immer engagiert, hinterfragt kritisch, bringt sich ein, lernt, verknüpft, denkt innovativ." Neben dem Studium engagiert sich Bißwanger im Verein der Leipziger Public Relations Studenten, wo sie Veranstaltungen mitorganisiert.

In ihrer Freizeit bildet sie sich gern weiter und hat zum Beispiel kürzlich in Paris bei Boston Consulting an einem Strategieworkshop für Frauen teilgenommen. Sonst ist Bißwanger beim Sport oder mit Freunden anzutreffen. Nach dem Abschluss würden sie die Beratung genauso reizen wie ein Traineeprogramm. Großer Traum vor dem Start ins Berufsleben? "Erstmal eine Reise machen."

Ein Vorbild in der Kommunikation ist die Deutsche Telekom, weil sie mit ihrer Content Factory die Weiterentwicklung der Unternehmenskommunikation vorantreibt.

Ein guter Rat war den Master Communication Management in Leipzig zu machen. Neben umfassendem Fachwissen kann man sich hier ehrenamtlich im Verein Leipziger Public Relations Studenten (LPRS) engagieren und durch zahlreiche Zusatzangebote wertvolle Kontakte knüpfen.

In zehn Jahren werde ich nach wie vor begeistert von Kommunikation sein und gerne in dem Bereich arbeiten.

Was ist der wichtigste Trend in der Kommunikationsbranche? Thought Leadership ist einer der wichtigsten Trends in der Kommunikationsbranche, weshalb ich meine Masterarbeit aktuell zu dem Thema schreibe. "Relevanz vor Reichweite", "Content ist King" und "Themen- statt Produktzentrierung" beschreiben beispielhafte Veränderungen der Kommunikationsbranche. Thought Leadership bietet Organisationen vielfältige Möglichkeiten - weshalb wir in Zukunft sicher noch viel zu dem Thema hören werden.


Hintergrund:
#30u30 ist keine einmalige Aktion. Wir verstehen die Nachwuchsinitiative als eine kleine Kampagne mit mehreren Teilen. Beim #30u30-Camp im September wird sich die Klasse von 2017 erstmals begegnen: bei der Otto Group in Hamburg. In der Hansestadt wird es um Coaching und Networking gehen - und um einen Wettbewerb, in dem sich die Teilnehmer untereinander messen.

Dessen Finale findet in diesem Jahr voraussichtlich erstmals im Rahmen des Tagesprogramms der PR Report Awards am 16. November 2017 in Berlin statt. Bei der "Winners Night" im Kosmos Berlin wird die #30u30-Crew dann gemeinsam als ein Team auf der Bühne stehen. Und den Siegern des Wettbewerbs winkt ein Gold Award für den "Young Professional des Jahres".


Zur Auffrischung: Die #30u30-Watchlists aus den Jahren 2016, 2015, 2014 und 2013.



Tipp: Alle Porträts des aktuellen #30u30-Jahrgangs lesen Sie in der neuen Ausgabe des PR Reports. Hier können Sie das Magazin als E-Paper oder Printausgabe bestellen. Oder im iKiosk.


Lesen Sie darin außerdem:


Das digitale Gehirn: Wie Telefónica mit künstlicher Intelligenz den Austausch der Mitarbeiter untereinander verbessert."Eher mit Judo als mit Karate": Microsoft-Kommunikationschef Thomas Mickeleit über den Angriff des Marketings auf die PR, wie er sich dagegen wehrt und was seine Kollegen tun müssen, um nicht an den Rand gedrängt zu werden. Bedingt digitalbereit: PR-Profis sehen sich schlecht gerüstet für die digitale Transformation. Bots, Big Data, Monitoring - wo Kommunikatoren ihre größten Schwächen verorten.Fake News und Cyber-Krieger: Vor der Bundestagswahl warnen Behörden vor "Fake News", falsche Freunde und manipulierte Reichweite verseuchen das Influencer Marketing. Dieselben Methoden lassen sich auch für Desinformationskampagnen in der Wirtschaft einsetzen. Was ein digitaler Angriff kostet. Ein Geben und Nehmen: Wilde & Partner wurde schon zweimal als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet. Wie machen die Münchner das? Und taugt die Agentur als Vorbild für andere?

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