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News / "Studiere, was Dir Spaß macht!"
Christina Bastron (c) privat
29.08.2017   News
"Studiere, was Dir Spaß macht!"
 
Der fünfte Jahrgang unserer Nachwuchsinitiative #30u30 ist ein buntes Spiegelbild der Kommunikationsbranche. In den kommenden Wochen stellen wir nach und nach die Talente vor. Heute: Christina Bastron (26) vom Maschinenbauer GEA.

Als Christina Bastron 2013 bei 1&1 als Volontärin einstieg, hatte sie gerade ihren Doppel-Bachelor in Medienwissenschaft und Deutscher Literatur in der Tasche. Ihre Abschlussarbeit "Zur Darstellung und Funktion des (Tag-)Traums in Arthur Schnitzlers 'Traumnovelle'" passt zu ihrer ruhigen Art. 

Wohin sie beruflich will, testete sie während des Studiums: freie Mitarbeit bei der "Neuen Westfälischen", ehrenamtliche Pressearbeit für ein Paderborner Programmkino. Bei 1&1 wurde sie nach einem verkürzten Volontariat als PR-Managerin übernommen. Ende 2016 wechselte sie zum Maschinenbauer GEA nach Düsseldorf. Dort verantwortet sie die redaktionellen Inhalte der internen Kommunikation.

Als Ausgleich fotografiert sie auf Fernreisen gerne Landschaften, zuletzt in Südostasien. Auf der Liste: Vietnam, China und "irgendwann auch mal Kasachstan", wo sie ihre ersten drei Lebensjahre verbrachte - und seither nie mehr war.

Ein Vorbild in der Kommunikation ist Münchens Polizeipressesprecher Marcus da Gloria Martins, der Ruhe bewahrt und verbreitet hat, als in München im vergangenen Jahr Panik und Ratlosigkeit herrschte. Souverän, sachlich und wortgewandt stand er den Journalisten Rede und Antwort - das nenne ich gelungene Krisenkommunikation.

Ein guter Rat war:
Studiere, was Dir Spaß macht! Dieser Rat kam von meinem Vater, der insgeheim wahrscheinlich hoffte, ich würde mich doch noch für ein Medizin- oder Jurastudium entscheiden.

In zehn Jahren werde ich
hoffentlich die halbe Welt bereist haben - oder realistisch gesehen zumindest die Länder, die noch auf meiner To-Do-Liste stehen.

Was ist der wichtigste Trend in der Kommunikationsbranche?
Für mich ganz klar der Kampf um Glaubwürdigkeit. In Zeiten von "Fake News" schwindet das Vertrauen in die Medien, was sich zwangsläufig auch auf die Kommunikationsbranche auswirkt und die PR-Arbeit erschwert. Altbewährte Tugenden wie Ehrlichkeit und Transparenz werden dabei für Kommunikationsprofis wichtiger denn je.

Hintergrund:
 #30u30 ist keine einmalige Aktion. Wir verstehen die Nachwuchsinitiative als eine kleine Kampagne mit mehreren Teilen. Beim #30u30-Camp im September wird sich die Klasse von 2017 erstmals begegnen: bei der Otto Group in Hamburg. In der Hansestadt wird es um Coaching und Networking gehen - und um einen Wettbewerb, in dem sich die Teilnehmer untereinander messen. 

Dessen Finale findet in diesem Jahr voraussichtlich erstmals im Rahmen des Tagesprogramms der PR Report Awards am 16. November 2017 in Berlin statt. Bei der "Winners Night" im Kosmos Berlin wird die #30u30-Crew dann gemeinsam als ein Team auf der Bühne stehen. Und den Siegern des Wettbewerbs winkt ein Gold Award für den "Young Professional des Jahres".


Zur Auffrischung: Die #30u30-Watchlists aus den Jahren 201620152014 und 2013


 


Tipp: Alle Porträts des aktuellen #30u30-Jahrgangs lesen Sie in der neuen Ausgabe des PR Reports. Hier können Sie das Magazin als E-Paper oder Printausgabe bestellen. Oder im iKiosk


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