12.03.2012 |   Social-Media-Studie

Mehrheit der Unternehmen kommuniziert ohne Strategie

Im Auftrag der Agentur Webguerillas hat die GfK Unternehmen zu alternativen Werbeformen befragt
Im Auftrag der Agentur Webguerillas hat die GfK Unternehmen zu alternativen Werbeformen befragt

Fast jede zweite deutsche Firma ist im Social Web aktiv. In jedem zweiten dieser Unternehmen gibt es jedoch keine unternehmensweite oder bereichsübergreifende Social-Media-Strategie, hat eine GfK-Studie ermittelt. 

Von den für die Studie befragten Marketing-Entscheidern gaben 50 Prozent an, Social Media oder Community-Marketing zu betreiben. Davon haben 40 Prozent auch eine Social-Web-Strategie. Bei 8,5 Prozent der Verantwortlichen herrscht Unklarheit darüber, ob es eine solche Strategie im Unternehmen gibt. Social-Media-Guidelines gibt es bei 50 Prozent der Unternehmen. 

Ebenfalls rund 50 Prozent der Unternehmen führen ein Online-Monitoring ihrer Social-Media-Aktivitäten durch, 49,3 Prozent der Befragten lassen sich juristisch beraten und 47 Prozent moderieren Social Media hausintern. Exklusive Einblicke in das Unternehmen bieten 38,5 Prozent ihren Fans. Inhouse-Trainings für Social Media gibt es bei 28,9 Prozent der Befragten. 

Der Studie zufolge gehen 73,7 Prozent der Befragten davon aus, dass im Gesamtmarkt die Budgets für Social Media steigen werden. Zwei Drittel der Unternehmen wollen ihre Investitionen in alternative Werbung steigern. Word-of-Mouth-Strategien (13,7 Prozent) nehmen hier den höchsten Stellenwert ein, gefolgt von Social Media Marketing und Blog Marketing mit jeweils 11,5 Prozent. Bisher liegen bei drei Viertel der Unternehmen die Budgets für diese Art der Werbung bei unter 15 Prozent des gesamten Werbeetats.

Den Einstieg in Social Media planen dagegen nur 11,5 Prozent.

Für die Studie "Alternative Werbeformen 2011" befragte die GfK im Auftrag der webguerillas 270 Marketingverantwortliche in verschiedenen Branchen zur Bekanntheit und Nutzungsbereitschaft dieser Werbeformen. 

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