15.08.2013 |   Social Media & Events Report 2013

Events-Branche setzt auf Social Media

Die Steigerung der Bekanntheit von Marke und Veranstaltung ist das Hauptziel für die Social-Media-Aktivitäten.
Die Steigerung der Bekanntheit von Marke und Veranstaltung ist das Hauptziel für die Social-Media-Aktivitäten.

Ein Großteil der Eventveranstalter will sein Social-Media-Marketing zur Steigerung der Bekanntheit von Veranstaltungen ausbauen. Dies ist ein Ergebnis des Social Media & Events Report 2013 von amiando.

Ohne Facebook geht nichts

Drei Viertel der befragten Eventveranstalter nennen Social Media als ein sehr wichtiges Marketinginstrument, das eine nachhaltige Veränderung der Kommunikation in der Eventbranche bewirkt habe. Zehn Prozent der Befragten befanden die sozialen Medien als überflüssig und unwichtig für ihr Vermarktungskonzept.

Am beliebtesten unter den deutschen Veranstaltern ist Facebook, welches mit 81 Prozent vorne liegt. Xing folgt mit 68 Prozent, Twitter erzielt 50 Prozent. Im internationalen Vergleich sieht es etwas anders aus: Dort führt Facebook zwar mit 78 Prozent, doch folgt Twitter mit 57 Prozent und dann Linkedin mit 49 Prozent.

Verstärkter Einsatz geplant

Passend zu der Bedeutung von Social Media für das Eventmarketing planen auch vier von fünf Veranstaltern, ihre Aktivitäten in Zukunft zu verstärken. 16 Prozent haben keine Änderungen vor, und nur zwei Prozent wollen ihre Social-Media-Aktivitäten zurückschrauben. Damit wird deutlich, dass der Vorjahrestrend beibehalten wird - schon 2012 planten 78 Prozent, ihre Aktivitäten zu steigern.

Bei den Aktivitäten in sozialen Netzwerken zeichnet sich auch eine Regelmäßigkeit ab. Die meisten Veranstalter veröffentlichen bis zu drei Posts die Woche. 85 Prozent veröffentlichen mindestens einen Post pro Woche, sieben Prozent sogar mehr als 25. Einen Zuwachs gab es an denjenigen, die keine Inhalte auf sozialen Medien veröffentlichen und diese nicht aktiv nutzen. Immerhin 15 Prozent sagten dies in der Umfrage aus, vier Prozent mehr als noch im Vorjahr.

Ziele sind da, an der Umsetzung hapert's

Hauptziel der Aktivitäten in Social-Media-Plattformen ist die Steigerung der Bekanntheit einzelner Veranstaltungen, sagen 58 Prozent der Befragten. 49 Prozent möchten die Bekanntheit ihrer Marke erhöhen. Dabei nutzen 41 Prozent Social Media als neues Informationsmedium, und 37 Prozent wollen die Kundenbindung durch Social Media pflegen. Im Vorjahr war die Steigerung der Marken- und Veranstaltungsbekanntheit bei 70 Prozent auf Platz eins der Agenda, die Pflege der Kundenbindung stand bei 65 Prozent ganz oben.

Doch die hehren Ziele können nicht immer umgesetzt werden - wie bereits im Vorjahr ist der Hauptgrund hierfür der Zeit- und Personalmangel. Für 45 Prozent ist mangelnde Zeit ein Hindernis bei der Umsetzung von Social-Media-Aktivitäten, und jeweils 29 Prozent nennen mangelndes Personal sowie mangelndes Know-How.

amiando befragte 1500 Eventveranstalter in einer Online-Umfrage.

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