26.06.2013 |   München ist Spitzenreiter

PR-Chefs verdienen mehr als Marketingleiter

Leiter der Unternehmenskommunikation verdienen mehr als Marketingleiter. Laut einer Kienbaum-Studie liegt das Jahresdurchschnittseinkommen beim Leiter Unternehmenskommunikation bei 121.000 Euro. Im Vergleich dazu liegen Marketingleiter bei 118.000 Euro. Topverdiener sind Vertriebsleiter mit 134.00 Euro im Jahr.

Auf der Ebene der Referenten ist es umgekehrt: Dort verdienen Marketer im Schnitt 64.000 Euro und damit etwas mehr als PR-Referenten, die auf rund 60.000 Euro pro Jahr kommen. 

Die Gehälter von Führungskräften und Spezialisten in Marketing, PR und Vertrieb sind 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozent gestiegen - bei den Führungskräften mit 3,4 Prozent etwas stärker als bei den Fachkräften mit 3,1 Prozent.

Regionale Unterschiede

Insgesamt gilt: Je größer das Unternehmen und die Verantwortung und je anspruchsvoller die Aufgaben, desto höher ist laut Kienbaum-Studie die Bezahlung. In München verdienen Mitarbeiter in Marketing, PR und Vertrieb am meisten. Führungskräfte erhalten dort im Durchschnitt 13 Prozent mehr Gehalt als im Bundesdurchschnitt, bei den Spezialisten sind es acht Prozent mehr.

Insgesamt sind die Spitzenreiter in der Vergütung die Ballungsräume um die deutschen Großstädte wie München, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Hamburg, Bremen oder Köln. In den Regionen um Leipzig, Dresden oder Halle liegt das Gehaltsniveau eines Sachbearbeiters hingegen nur bei 89 Prozent des Bundesdurchschnitts.

Einstiegsgehälter


Wer mit Promotion ins Berufsleben startet, verdient im Schnitt 53.100 Euro. Absolventen eines Masterstudiengangs (Uni) folgen mit 47.000 Euro, das durchschnittliche Einstiegsgehalt von Bachelor-Absolventen (Fachhochschule) beträgt 41.800 Euro.


Der Kienbaum Vergütungsreport 2013 "Führungskräfte & Spezialisten in Marketing und Vertrieb" kostet 800 Euro und ist über die Kienbaum-Website erhältlich. Weitere Informationen dazu beim "PR-Journal".

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Kommentare

Godja Sönnichsen am 28.06.2013 um 15:40
Ich frage mich, wo Kienbaum recherchiert hat - nur bei DAX Unternehmen? Die Gehälter bilden meiner Erfahrung nach nicht die Realität der durchschnittlichen Gehälter ab, weder auf Einstiegs- noch auf Führungskräfteniveau. Ich würde mir wünschen, dass derartige Studien nicht kommentarlos veröffentlicht werden.
 

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