13.09.2017 |   Die #30u30-Crew von 2017 im Porträt: Yannik Döpke

"In Virtual Reality steckt noch großes Potential"

Yannik Döpke (c) Jan Starcke
Yannik Döpke (c) Jan Starcke

Der fünfte Jahrgang unserer Nachwuchsinitiative #30u30 ist ein buntes Spiegelbild der Kommunikationsbranche. In den kommenden Wochen stellen wir nach und nach die Talente vor. Heute: Yannik Döpke (25).

Seine erste Pressemitteilung verfasste Yannik Döpke bei der Jugendfeuerwehr Bierden. Mit 18 Jahren übernahm er deren Leitung und verhalf dem Verein zum Titel "Feuerwehrteam des Jahres". "Die Lust, etwas öffentlich zu präsentieren, war immer schon da", sagt Döpke.

Weil er aber zunächst "keine Lust mehr aufs Lernen" hatte, machte Döpke nach dem Abi eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Danach entschied er sich, Kommunikationsmanagement zu studieren. In Lingen hat der 25-Jährige den Studierenden-Verein KommunikOS mitgegründet. Als Vorsitzender kümmert er sich vor allem um die Kommunikation nach außen.

Daneben steckt Döpke sein Herzblut ins Campus TV. Bewegtbild ist seine Leidenschaft und soll sein Beruf werden. Dazu passt das Praktikum in der Abteilung Digitalisierung & Elektronische Medien bei Volkswagen. Dort schreibt er zurzeit seine Bachelorarbeit. Thema: 360-Grad-Videos für die Marke VW.

Ein Vorbild in der Kommunikation ist Philipp Schindera (Deutsche Telekom AG), weil er Digitalisierung verstanden hat und den "großen Tanker" Telekom cool gemacht hat.

Ein guter Rat war: "Gründet eine Studierendeninitiative in Lingen!" Denn unser Verein KommunikOS hat dazu geführt, dass wir nun den Studienstandort Lingen der Hochschule Osnabrück weiter in der Öffentlichkeit bekannt machen konnten und bereits in den ersten Monaten viele neue Kontakte in der PR-Branche knüpfen durften.

In zehn Jahren werde ich auf spannende, erste Jahre im Beruf zurückblicken und ein modernes Unternehmen für mich gefunden haben, in dem die Bewegtbildkommunikation eine große Rolle spielt.

Was ist der wichtigste Trend in der Kommunikationsbranche? Bewegtbild wird immer wichtiger, weil Unternehmen damit in der Kommunikationsarbeit ihre Botschaften leichter an die Menschen bringen können. Gerade in den neuesten Entwicklungen wie Livestreaming via Social Media oder 360-Grad-Videos und Virtual Reality steckt noch großes Potential.


Seien Sie dabei beim großen #30u30-Finale in Berlin!

Am 16. November, am Tag der Verleihung der PR Report Awards, tritt die #30u30-Crew in Zweierteams im Finale des diesjährigen Wettbewerbs gegeneinander an und kämpft mit Kampagnen für vier Start-ups um die Trophäen für die PR Report Awards in der Kategorie "Young Professional des Jahres".

Außerdem bringt der PR Report in Berlin Young Professionals, Berufseinsteiger und Studenten mit potenziellen Arbeitgebern zusammen. Unser Karriereforum steht unter dem Motto "Was mit PR? Dann aber gleich richtig!"

Mit dabei sind Hill+Knowlton, Volkswagen, Deutsche Bank, Bayer, fischerAppelt, Vodafone, der Bankenverband, das PRCC, Bertelsmann, Castenow, CB.e und Brunswick.

Auch sonst gibt es an diesem Tag ein abwechslungsreiches Tagesprogramm:

  • 25 Top Cases: Das leisten Deutschlands PR-Profis: Eine Auswahl der besten Projekte des Jahres - präsentiert von ihren Machern. Neu: Der Publikumspreis. Die Teilnehmer werden zu Juroren und geben ihre Stimme einem der präsentierenden Finalisten. Der Sieger nimmt am Abend den ersten PR Report Award in der Kategorie Publikumspreis mit nach Hause.

  • PR Report Influencer Camp: Schöne neue Kommunikationswelt - aber wie nutzen sie PR-Profis erfolgreich? Erfolgreiche Blogger, Instagramer und Content Creators zeigen in Workshops, wie es geht.

 

 

Tipp: Alle Porträts des aktuellen #30u30-Jahrgangs lesen Sie im PR Report. Hier können Sie das Magazin als E-Paper oder Printausgabe bestellen. Oder im iKiosk.

Lesen Sie darin außerdem:

  • Das digitale Gehirn: Wie Telefónica mit künstlicher Intelligenz den Austausch der Mitarbeiter untereinander verbessert.
  • "Eher mit Judo als mit Karate": Microsoft-Kommunikationschef Thomas Mickeleit über den Angriff des Marketings auf die PR, wie er sich dagegen wehrt und was seine Kollegen tun müssen, um nicht an den Rand gedrängt zu werden.
  • Bedingt digitalbereit: PR-Profis sehen sich schlecht gerüstet für die digitale Transformation. Bots, Big Data, Monitoring - wo Kommunikatoren ihre größten Schwächen verorten.
  • Fake News und Cyber-Krieger: Vor der Bundestagswahl warnen Behörden vor "Fake News", falsche Freunde und manipulierte Reichweite verseuchen das Influencer Marketing. Dieselben Methoden lassen sich auch für Desinformationskampagnen in der Wirtschaft einsetzen. Was ein digitaler Angriff kostet.
  • Ein Geben und Nehmen: Wilde & Partner wurde schon zweimal als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet. Wie machen die Münchner das? Und taugt die Agentur als Vorbild für andere?

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