19.05.2017 |   ZukunftsForum 2017

Die DPRG kartographiert Kommunikations-Trends

#zukufo2016: Prof. Dr. Karl-Martin Obermeier und das Projektteam der Studierenden von der Westfälischen Hochschule.
#zukufo2016: Prof. Dr. Karl-Martin Obermeier und das Projektteam der Studierenden von der Westfälischen Hochschule.

Mit Spannung werden die Ergebnisse der Trend-Umfrage der DPRG, des Public Relations Verband Austria (PRVA) und des Medienfachverlags Oberauer über das Selbst- und Fremdbild von Kommunikatoren, die Praxis der Auftragsvergabe sowie die Entwicklung von Gehältern und Budgets in der Branche erwartet.

Mehr als 600 Teilnehmer aus Unternehmen, Agenturen und Organisationen im deutschsprachigen Raum haben den ausführlichen Fragebogen im Frühjahr (Arbeitstitel "Kommunikation 2017") beantwortet - derzeit läuft die Auswertung unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Michael Bürker (Hochschule Landshut). Bevor der Ergebnisbericht ab Sommer in den Verkauf geht (für DPRG-Mitglieder kostenlos), wird Bürker erste Ergebnisse exklusiv auf dem DPRG-ZukunftsForum Ende Juni an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen präsentieren.

"Die neue Rolle der Kommunikatoren", lautet das Dachthema des Barcamps, das von Landau Media präsentiert wird. Veränderungen in Gesellschaft, Medien und Meinungsbildung, die digitale Transformation und neue Organisationsformen beeinflussen die Anforderungen an moderne Kommunikation. Das DPRG ZukunftsForum 2017, das Oberauer im Auftrag der DPRG veranstaltet, thematisiert die Facetten dieses Wandels. Dazu gehören Selbstverständnis und Rollenbild von Kommunikatoren, ihre Berufspraxis und ihren emotionalen Umgang damit. Die inhaltlich erweiterte Neuauflage des beliebten "DPRG Honorar- und Trendbarometers" ist ein weiterer Baustein im Ansatz der DPRG, als Berufsverband und Plattform für engagierte Kommunikatoren Nutzen durch Austausch von Wissen und Erfahrung zu stiften.

"Ich bin beeindruckt von den vielen Ideen und Vorschlägen für die aktive Gestaltung von Sessions auf dem ZukunftsForum, die uns in den vergangenen Monaten erreicht haben", sagt DPRG-Präsident Norbert Minwegen. "Gelsenkirchen wird sehr spannend." Die Veranstaltung, die auch ein attraktives Abendprogramm bieten wird, folgt dem Prinzip des Barcamps: Teilnehmer können vor Ort spontan Themen anbieten, für die sich dann Räume finden - bis zu sieben parallele Sessions zu je 45 Minuten sind möglich. Zugleich gibt es bereits im Vorfeld feststehende Referentinnen und Referenten sowie Keynotes im Plenum mit Jörg Eigendorf (Deutsche Bank), Steffen Klusmann (manager magazin) und Antje Neubauer (Deutsche Bahn).

Wie Google, Facebook und Co. mit ihren Algorithmen auf die öffentliche Kommunikation und Meinungsbildung einwirken, behandelt eine Session unter dem Titel "Digitaler Strukturwandel der Öffentlichkeit" von Prof. Dr. Lutz Hagen (TU Dresden). Um "Social Bots und Fake News" wird es im Beitrag von Giovanni Bruno (Bruno Marketing, Berlin) gehen. Und Mirco Hillmann (Gazprom Germania) thematisiert "erfolgreiches Community Management in bewegten Zeiten". Mit "Smart Data in der Unternehmenskommunikation" beschäftigt sich der Berater Robert Weichert.

"Integriert statt isoliert - der Umbau einer Kommunikationsabteilung zum Newsroom", lautet der Titel der Session von Christian Buggisch (DATEV). "Wie ganzheitliche Kommunikation in digitalen Kanälen mit relevanten Kennzahlen gesteuert werden kann", beschreibt Mario Leo (Result Sports), während sich Heiko Sulimma (MontuaPartner Communications) mit "interner Kommunikation als entscheidendem Erfolgsfaktor in Veränderungsprozessen" beschäftigt (Motto: "Stell dir vor, es ist Change und keiner geht hin"). Einen Blick auf den "Kommunikationsalltag der Zukunft: wenn Arbeit und Leben nicht mehr konkurrieren" wagt Birgit Krüger (consense communications).

Auf dprg-zukunftsforum.de wird die Liste der Speaker und Themen laufend aktualisiert. Dort findet sich auch das Anmeldeformular zum DPRG ZukunftsForum 2017 in Gelsenkirchen, das in seiner Preisgestaltung bewusst hinter klassischen Kongressen zurückbleibt und viel Raum für spontane Beiträge und für Networking zulässt.

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